Über uns


Unser Weinhaus im Wandel der Zeit

70 Jahre Firma Bücker in Dinklage





Die Anfänge der Firma Bücker konzentrierten sich auf ein Getränk, die gesunde Milch.
Im Jahre 1945 übernahm Josefa Bücker, Großmutter des jetzigen Firmeninhabers Robert Bücker, zusammen mit ihrer Schwägerin Elisabeth Grotegers die Milchverteilung in großen Teilen der Gemeinde Dinklage, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Hatten die beiden Frauen die Milch noch mit einem Handwagen zum Kunden gebracht, schaffte der im selben Jahr aus der Kriegsgefangenschaft h heimgekehrte Ehemann Friedrich (Fritz) Bücker ein Pferdefuhrwerk an.


Frieder und Hedwig Bücker hatten sich im Laufe der Jahre zu Experten für Wein entwickelt und legten großen Wert auf ein vielfältiges und hochwertiges Angebot. So verwundert es nicht, dass es auch ihre Kinder zum Wein zog. So absolvierte Marion ihre Ausbildung in der Frankhof Kellerei und Robert seine auf dem Weingut Schloss Reinhartshausen im Rheingau.

Im Jahre 2007 gab es die Möglichkeit, Weinhandel und Getränkemarkt in einem größeren und übersichtlicheren Laden in der Nähe einzurichten. Hier nutzte Robert Bücker die Möglichkeit im angenehmen Ambiente Weine, Spirituosen und andere Getränke anzubieten. Neben anderem freundlichen und fachkundigem Personal beraten und verkaufen hier auch weiterhin die Eltern Frieder und Hedwig Bücker, sowie die Schwester Marion, also ein Familienbetrieb im besten Sinne.

In den 50er Jahren wurden Pferd und Wagen durch Kleintransporter ersetzt, zunächst nach einem Loyd-Bus durch die zuverlässigen VW-Bullis, ab 1966 durch den größeren und komfortableren Mercedes-Transporter. Die ganze Familie war am Verkauf und an der Organisation beteiligt.

Besonders sind hier die Schwestern Kathi und Rosi zu nennen, die auf dem „Wagen“ auch ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolvierten und der spätere Firmeninhaber Frieder (Friedrich). Das Angebot vergrößerte sich ständig, auf kleiner Fläche gab es neben Grundnahrungsmitteln immer mehr das Sortiment eines kleinen Supermarktes.

So wurde im Jahr 1967 Abschied genommen vom Haus in der Kettelerstraße mit ihrer legendären Milchkammer und im damaligen Neubaugebiet an der Bleiche ein richtiger Selbstbedienungsladen gebaut. Der Sohn Frieder Bücker, der 1970 zusammen mit seiner Frau Hedwig das Geschäft übernahm, ersetzte dann auch bald die traditionellen Verkaufswagen durch einen größeren Selbstbedienungswagen, veränderte das Sortiment, legte einen neuen Schwerpunkt auf Getränke. Als deutlich wurde, dass infolge der Konzentration im Einzelhandel der traditionelle kleine Lebensmittelladen alleine keine Chance mehr hatte, wurde in einem Anbau ein Getränkemarkt und Getränkegroßhandel eingerichtet, 1986 der Lebensmittelladen geschlossen und der Verkaufswagen verkauft.